Die Uckermark ist ein Paradies für naturverbundene Radfans, und zwar mit einem Rundkurs, der die Vielfalt der Landschaft besonders gut erlebbar macht. Der Uckermark Rundweg verbindet stille Seen, historische Orte und großflächige Schutzgebiete zu einer geschlossenen Route. Zunächst ist wichtig: Der Rundkurs wird in offiziellen Darstellungen als leicht beschrieben, dennoch schwanken Längen- und Schwierigkeitsangaben je nach Quelle. Außerdem erlaubt eine Querverbindung bei Potzlow eine flexible Abkürzung, weshalb die Runde gut an verfügbare Zeitfenster angepasst werden kann. Insgesamt erwartet dich eine vielseitige, gut strukturierte Radtour, die sich an Einsteiger ebenso richtet wie an Genussradler.


Überblick: Route, Länge und Charakter

Die Route ist als geschlossener Radrundweg konzipiert, der sich vollständig im Landkreis Uckermark (Brandenburg) bewegt. Offizielle Angaben nennen eine Gesamtlänge von rund 260 Kilometern, allerdings weichen einige Plattformen geringfügig ab und nennen 262 bis 263 Kilometer. Daher ist es sinnvoll, mit kleinen Abweichungen zu rechnen, die sich durch Messmethoden, Streckenvarianten oder Bauarbeiten erklären. Ebenso wird der Rundkurs in der touristischen Kommunikation als „leicht“ beschrieben, jedoch stufen manche Outdoor-Plattformen ihn als „mäßig anspruchsvoll“ ein. Infolgedessen hängt die persönliche Einschätzung auch vom individuellen Trainingsstand, vom Gepäck und vom Tagesprofil ab.

Besonders prägt die Route, dass sie drei bedeutende Schutzgebiete durchquert: den Naturpark Uckermärkische Seen, das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin sowie den Nationalpark Unteres Odertal. Somit ist die landschaftliche Abwechslung groß, während gleichzeitig Ruhe und Naturerlebnis im Vordergrund stehen. Durchschnittliche Erfahrungswerte nennen für die Komplettbefahrung etwa 58 bis 59 Stunden reine Fahrzeit, wobei individuelle Pausen und Besichtigungen hinzukommen. Schließlich eignet sich die Region durch ihren Bahnanschluss an mehrere Orte für flexible Startpunkte, was Planung und Logistik erleichtert. Kurz gesagt: Der Rundweg ist eine runde Sache – mit Naturfokus und genügend Spielraum für eigene Etappenpläne.


Wegbeschreibung: Etappen und Orientierung

Die Runde lässt sich auf verschiedene Weise gliedern, und zwar je nach Kondition und Reisezeit. Einige Anbieter beschreiben den Kurs in vier Etappen, zudem sind GPX-Tracks zur Orientierung verfügbar. Zunächst bietet sich eine Einteilung in Tagesabschnitte von 60 bis 75 Kilometern an, die zwischen Naturpassagen und Ortsdurchfahrten balancieren. Anschließend kannst du in größeren Orten der Uckermark einkehren oder übernachten, wodurch sich der logistische Aufwand in Grenzen hält. Mit anderen Worten: Die Etappierung folgt weniger starren Vorgaben als dem persönlichen Tempo.

Eine Besonderheit ist die etwa 30 Kilometer lange Querverbindung ab Potzlow, die die volle Runde abkürzt oder variiert. Daher eignet sich der Kurs sowohl für längere Radreisen als auch für verlängerte Wochenenden. Alltagsradler profitieren von der Möglichkeit, Abschnitte als Rundschleifen von zentralen Orten aus zu fahren, während erfahrene Tourenradler die gesamte Runde anpeilen. Außerdem liegen Abschnitte nahe Templin, das häufig als Bezugspunkt genannt wird und durch seine touristische Infrastruktur punktet. Schließlich erleichtern Kartenmaterial und beschilderte Wege die Navigation, jedoch empfiehlt sich ein GPS-Track als Ergänzung für Abzweige und Ortsdurchfahrten.

Die Strecke führt durch Siedlungsgebiete, Wälder, Seenlandschaften und Flussauen, wobei die Wegbeschaffenheit je nach Abschnitt variiert. Daher fühlt sich die Route abwechslungsreich an, ohne technisch anspruchsvoll zu sein. Hinsichtlich der Fahrtrichtung gibt es keine strengen Vorgaben, allerdings bevorzugen viele Radelnde die Uhrzeigerrichtung, um bestimmte Landschaftswechsel harmonischer zu erleben. Der Uckermark Rundweg bleibt dabei als geschlossene Linie erkennbar, wohingegen die Querverbindung bewusst als optionaler „Kürzer“ konzipiert ist. Schließlich lohnt es sich, Tagesziele so zu wählen, dass Naturerlebnisse und Versorgung gut zusammenpassen.

uckermark rundweg: Stimmungsvolle Landschaftsaufnahme entlang des Rundwegs in der Uckermark
Unterwegs auf dem Uckermark Rundweg.

Natur-Highlights entlang des Uckermark Rundweg

Die Route zeichnet ein Panorama, das in Norddeutschland seinesgleichen sucht. Zunächst beeindruckt der Naturpark Uckermärkische Seen mit stillen Wasserflächen, eiszeitlichen Formationen und moosigen Wäldern. Außerdem bietet das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin ein Mosaik aus historischen Kulturlandschaften und großen Waldgebieten, die zu Pausen abseits der Straße einladen. Im Osten öffnet sich schließlich der Nationalpark Unteres Odertal mit weiten Auen und einem vogelreichen Feuchtgebiet. Daher sind Fernglas und Kamera fast schon Pflicht, wenn du Fauna und Landschaft im Detail erleben möchtest.

Entlang der Runde wechseln Weitsichten und Gewässerufer einander ab, wodurch monotone Passagen selten sind. Zudem triffst du auf ruhige Dörfer, Feldraine und Kopfweiden, die das Landschaftsbild prägen. Historische Strukturen und kleine Städte fügen sich harmonisch ein, ohne das Naturerlebnis zu stören. Dennoch solltest du Zeit für Abstecher einplanen, beispielsweise zu Aussichtspunkten oder Badestellen, die abseits der Hauptroute liegen. Schließlich gewinnt die Runde durch diese stillen Momente, in denen das Hier und Jetzt wichtiger ist als die Kilometerleistung. Kurz gesagt: Natur und Entschleunigung sind hier keine Schlagworte, sondern gelebte Erfahrung.


Aktivitäten: Was sich unterwegs anbietet

Die Runde ist nicht nur zum Radeln attraktiv, sondern auch für ergänzende Unternehmungen. Zunächst laden zahlreiche Seen zum Baden, Picknicken oder zum stillen Verweilen am Ufer ein. Außerdem bieten sich Spaziergänge und kurze Rundwanderungen an, die eine andere Perspektive auf die Landschaft eröffnen. Beispielsweise startet in Boitzenburg ein 5 Kilometer langer Rundweg zum Schumellensee, der in etwa 1,5 Stunden zu gehen ist und am Schloss beginnt. Danach fällt das Zurückkehren aufs Rad umso leichter, weil die Beine anders belastet wurden. Schließlich macht genau diese Abwechslung die Region auch für Gruppen und Familien interessant.

Für sportlich Neugierige gibt es weitere Rundwege und Spaziergänge in der Uckermark, die als Tagesbausteine funktionieren. Daher kannst du Abschnitte des Radkurses mit lokalen Wanderungen kombinieren, etwa rund um Templin oder in der Nähe der wald- und seenreichen Heideflächen. Der Uckermark Rundweg dient dann als roter Faden, wohingegen die Abstecher tiefer in Mikro-Landschaften führen. Zudem lohnt sich eine kulturhistorische Pause in Orten mit Backsteinarchitektur oder in Museen, die regionale Geschichte verdichten. Schließlich entsteht so ein Reiseprofil, das Natur, Kultur und Aktivsein gleichermaßen betont.

Uckermark-Rundweg – Impressionen einer Rundtour durch die Uckermark
Uckermark-Rundweg: Rundtour durch die Uckermark mit Natur-Highlights

Planung und Service: Karten, GPX und Anreise

Wer die Runde eigenständig plant, profitiert von mehreren Bausteinen, die Orientierung und Sicherheit verbessern. Zunächst sind digitale GPS-Tracks verfügbar, außerdem stellen Anbieter Etappenvorschläge und Karten bereit. Daher empfiehlt es sich, vorab eine Offline-Navigation zu sichern, um auch in Wald- und Auenbereichen stabil zu navigieren. Überdies helfen klassische Papierkarten als Backup, falls Akkus schwächeln oder Geräte ausfallen. Schließlich bleibt die Kombination aus Beschilderung und GPX die zuverlässigste Lösung auf längeren Distanzen.

An- und Abreise erfolgen in der Regel per Bahn zu Orten innerhalb der Uckermark oder am Rand der Runde. Daher lassen sich Start- und Endpunkt flexibel wählen, ohne das Auto nutzen zu müssen. Der Uckermark Rundweg eignet sich für eine Gesamttour über mehrere Tage, allerdings ebenso für Abschnitte mit Rückkehr zum Ausgangsort. Außerdem lässt sich die Dauer durch die Potzlower Querverbindung gezielt verkürzen, falls Wetter oder Kondition einen Plan B erfordern. Schließlich zahlt sich eine realistische Tagesplanung aus: Etappen zwischen 60 und 75 Kilometern bieten genug Raum für Pausen, Fotostopps und spontane Entdeckungen.


Häufig gestellte Fragen

Wie lang ist der Uckermark Rundweg wirklich?

Offiziell rund 260 km; manche Quellen nennen 262–263 km. Plane kleine Abweichungen durch Varianten oder Umleitungen ein.

Ist der Uckermark Rundweg für Einsteiger geeignet?

Touristisch als leicht eingestuft, manche Portale werten mäßig anspruchsvoll – abhängig von Gepäck, Wetter und Wegbeschaffenheit. Starte moderat.

Wie teile ich die Strecke in sinnvolle Etappen auf (inkl. GPX)?

Bewährt sind 4 Tagesetappen à 60–75 km. GPX-Tracks nutzen + Beschilderung; offline speichern für Wald-/Auenabschnitte.

Gibt es eine Abkürzung/Alternative über Potzlow?

Ja: eine ~30 km Querverbindung ab Potzlow verkürzt/variiert die Runde – ideal bei engem Zeitfenster oder Wetterwechsel.

Beste Reisezeit & Highlights entlang der Route?

Frühjahr–Herbst ist top. Natur-Highlights: Naturpark Uckermärkische Seen, Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, Nationalpark Unteres Odertal. Fernglas nicht vergessen!


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