Wer Natur, Wasser und entschleunigtes Reisen liebt, findet in der Mecklenburgischen Seenplatte ideale Bedingungen für Rundtouren im Kanu. Deshalb eignen sich Mecklenburgische Seenplatte Paddelrunden für Einsteiger ebenso wie für erfahrene Paddler. Zudem locken dutzende verbundene Seen, stille Kanäle und kurze Umtragestellen. Darüber hinaus erleichtern Bootsverleihe, Wasserwanderrastplätze und klare Beschilderungen die Planung. Schließlich lässt sich die Vielfalt der Region von kompakten Tagesrunden bis zu mehrtägigen Abenteuern flexibel erleben.
Überblick: Revier, Saison und Besonderheiten
Die Mecklenburgische Seenplatte ist eines der größten zusammenhängenden Paddelreviere Deutschlands. Daher kommen hier gemütliche Genießer genauso auf ihre Kosten wie sportliche Kanuten. Außerdem prägen Seerosenparadiese, Schilfgürtel und ruhige Ufer das Bild vieler Kleinseen. Die Müritz – als größter deutscher Binnensee – ist ebenfalls Teil des Reviers, wohingegen kleinere, windgeschützte Seen für Rundfahrten besonders beliebt sind. Schließlich sind Naturbeobachtungen ein ständiger Begleiter, zumal die Gewässer häufig durch Kanäle miteinander verbunden sind.
Für Mecklenburgische Seenplatte Paddelrunden empfiehlt sich die Zeit von späten Frühlingstagen bis in den Frühherbst. Deshalb sind Mai bis September die Hauptmonate, in denen Verleiher und Stationen gut erreichbar sind. Zudem sind die Tage dann lang genug für ausgedehnte Etappen. Allerdings gilt: Wind, Wetter und Wellen auf größeren Seen können die Schwierigkeit spürbar erhöhen. Infolgedessen lohnt eine windarme Routenwahl, insbesondere zu Beginn.
Die 71‑km-Rundtour ab Wesenberg: Etappen und Wegbeschreibung
Eine besonders beliebte Runde beschreibt rund 71 Kilometer ab und bis Wesenberg. Zunächst führt die Wegbeschreibung in einem großen Bogen über Orte wie Wustrow, Fleeth, Mirow, Granzow und Babke. Danach geht es auf ruhigen Verbindungen und Seen zurück Richtung Wesenberg. Zudem handelt es sich um einen echten Rundkurs, der mehrere markante Stationen der Region verbindet. Schließlich lässt sich der Einstieg an der gleichen Stelle beenden, was Logistik und Rückreise vereinfacht.
Die detaillierte Streckenbeschreibung ist je nach Quelle unterschiedlich ausführlich. Deshalb empfiehlt sich eine aktuelle Wasserwanderkarte oder eine Touren-App mit Paddelmodus. Außerdem helfen lokale Kanustationen mit Infos zu Umtragestellen und befahrbaren Abschnitten. Allerdings sind je nach Wasserstand kurze Landpassagen einzuplanen. Dementsprechend lohnt es sich, für die Boote kleine Bootswagen oder Tragegurte mitzunehmen.
Die 71 Kilometer klingen sportlich, doch die Runde lässt sich entspannt in mehreren Tagen paddeln. Daher eignet sich eine Einteilung in moderate Tagesetappen für Neulinge besonders gut. Zudem gibt es entlang der Strecke mehrere Orte mit Infrastruktur, was Pausen, Einkäufe und Übernachtungen erleichtert. Schließlich bieten die genannten Stationen einen guten Rhythmus, um Landschaft und Wasserwege intensiv zu erleben.
Etappenbeispiel für Einsteiger
- Zunächst startet man in Wesenberg und hält Kurs Richtung Wustrow, um sich auf ruhigen Kilometern einzupaddeln. Danach folgt ein kurzer Abschnitt weiter nach Fleeth, wo sich eine erste längere Pause anbietet.
- Anschließend geht es über verbundene Seen nach Mirow, das mit Versorgungspunkten aufwartet. Außerdem lassen sich hier Kulturstopps einbauen.
- Danach führt die Route gen Granzow, wo Kanustationen und flache Ufer das Anlanden erleichtern. Schließlich locken hier entspannte Abendstunden am Wasser.
- Zuletzt verläuft die Runde weiter Richtung Babke und danach zurück nach Wesenberg. Zudem sind unterwegs je nach Bedingungen kleine Umtragestellen möglich.
Dieses Schema ist ein Vorschlag, der die Stationen sinnvoll verbindet. Deshalb sollte man tagesaktuell Wind und Wetter prüfen und den Kurs bei Bedarf anpassen. Außerdem können erfahrene Paddler längere Etappen legen, wohingegen Familien eher kürzere Abschnitte wählen. Folglich bleibt die Runde flexibel, ohne ihren Charakter als Rundkurs zu verlieren.
Varianten der Paddelrunden
Je nach verfügbarem Zeitbudget lassen sich Abstecher einplanen oder Abschnitte abkürzen. Deshalb können Kanäle mit Seerosenfeldern oder windgeschützte Seen stattdessen in den Fokus rücken. Außerdem lohnt es sich, im Voraus Ausweichstrecken zu markieren. Schließlich ermöglicht diese Planung, bei auffrischendem Wind eine geschützte Alternative zu nehmen.

Kurz und knackig: 3-Seen- und 10-Seen-Runde
Neben großen Ringen sind kompakte Runden beliebt, die an einem Tag oder Wochenende gut zu schaffen sind. Beispielsweise beschreibt eine „3‑Seen‑Rundfahrt“ den Charme eng verbundener Gewässer, auf denen auch Flöße und Hausboote unterwegs sind. Zudem bieten solche Rundfahrten viel Abwechslung auf kurzer Distanz. Allerdings variieren die Distanzen je nach Startpunkt und Quelle. Daher sollte man vorab prüfen, welche Seen konkret verbunden werden.
Als naturnahe Alternative wird eine „10‑Seen‑Rundtour“ ab Kleinzerlang hervorgehoben. Einerseits kombiniert sie kleine Flüsse mit stillen Seen, andererseits steht der Naturgenuss klar im Vordergrund. Außerdem liegt der Start im Übergangsraum zur Rheinsberger Seenkette, was landschaftlich reizvolle Abschnitte eröffnet. Schließlich sind auch hier genaue Kilometerangaben nach Anbieter unterschiedlich. Für Mecklenburgische Seenplatte Paddelrunden gilt jedoch generell: Kompakte Ringe ermöglichen intensive Eindrücke in kurzer Zeit.
Mecklenburgische Seenplatte Paddelrunden für 2–3 Tage
Wer ein Wochenende auf dem Wasser verbringen möchte, findet zahlreiche Angebote für 2–3 Tage. Deshalb bieten Anbieter ab Kratzeburg mehrtägige Paddelabenteuer als unkomplizierten Einstieg an. Zudem sind diese Touren so konzipiert, dass sie logistisch leicht zu planen sind. Allerdings werden Distanzen oft als Etappenrahmen statt als exakte Gesamtkilometer kommuniziert. Folglich lohnt ein Blick in die Detailbeschreibung vor Ort.
Ein klassischer Vorschlag für zwei Tage ist die „Rundtour Müritz–Alte Fahrt“ mit etwa 36 Kilometern. Zunächst führt sie durch verbundene Gewässer, die sich auch für geübte Einsteiger eignen. Außerdem ist die Dauer mit zwei Tagen gut kalkulierbar. Dennoch gilt auf größeren Wasserflächen eine erhöhte Aufmerksamkeit, insbesondere bei auflandigem Wind. Schließlich sorgen Pausenpunkte und Anlegestellen entlang der Strecke für ausreichende Flexibilität.
Start ab Kratzeburg
Kratzeburg dient häufig als Ausgangspunkt für kurze Mehrtagestouren. Deshalb erleichtern örtliche Verleihstationen die Bootsübernahme, Einweisung und Rückgabe. Außerdem sind Rundkurse praktisch, weil sie am gleichen Ort enden. Allerdings können auch Streckenvarianten mit Rücktransfer sinnvoll sein. Infolgedessen empfiehlt sich vorab eine Abstimmung mit dem Verleih, um Material- und Gepäcklogistik zu klären.
Rundtour Müritz–Alte Fahrt
Diese Runde verbindet Wasserstraßen und Kleinseen zu einer kompakten Wochenendtour. Deshalb ist sie für Paddler geeignet, die in zwei Tagen ausreichend Strecke machen möchten. Zudem gibt es entlang der Route naturnahe Abschnitte mit hohem Erholungswert. Allerdings sollte man bei Seitenwind die Etappenlänge realistisch wählen. Dementsprechend bleibt genug Zeit für Pausen und sichere Passagen.
Aktivitäten am Wasser: Pausen, Natur und Kultur
Rundtouren sind nicht nur Fortbewegung, sondern auch ein Erlebnisprogramm am Ufer. Zum Beispiel laden Badestellen an windstillen Buchten zur Erfrischung ein. Außerdem bieten Orte wie Mirow kleine Kulturstopps mit kurzen Landgängen. Dennoch steht der Naturgenuss meist im Vordergrund, etwa bei stillen Morgenfahrten. Folglich lohnt es sich, Fernglas und Kamera wasserdicht zu verstauen.
Auch Familien profitieren von vielen einfachen Anlandestellen. Deshalb sind Picknickpausen leicht einzuplanen, ohne die Tagesziele zu gefährden. Zudem helfen Wasserwanderrastplätze dabei, über Nacht geordnet zu rasten. Allerdings unterscheiden sich Regeln je nach Abschnitt deutlich. Infolgedessen gilt: Nur an ausgewiesenen Stellen übernachten und Schutzräume der Natur respektieren.
Wer intensiver eintauchen möchte, ergänzt seine Mecklenburgische Seenplatte Paddelrunden um kurze Wanderungen. Deshalb können sich kurze Wege zu Aussichtspunkten oder Moorpfaden lohnen. Außerdem bleibt auf mehrtägigen Runden genügend Zeit für spontane Stopps. Schließlich steigern solche Aktivitäten die Vielfalt der Reise, ohne den Paddelrhythmus zu sehr zu beeinflussen.

Ausrüstung, Sicherheit und Regeln
Eine solide Grundausrüstung macht Touren sicherer und angenehmer. Deshalb gehören Schwimmwesten, Wetter- und Sonnenschutz sowie Wechselkleidung in wasserdichten Säcken ins Boot. Außerdem sind Kartenmaterial, Handy im Schutzbeutel und Stirnlampe empfehlenswert. Dennoch sollte das Gepäck leicht bleiben, um Umtragestellen effizient zu meistern. Folglich ist weniger oft mehr, solange die Basics dabei sind.
Auf größeren Seen ist eine realistische Einschätzung der Bedingungen essenziell. Deshalb gilt: Bei starkem Wind lieber Ufernähe halten oder geschützte Alternativen paddeln. Zudem ist es ratsam, Tagesziele mit Puffer zu planen. Allerdings lockt gutes Wetter oft zu längeren Schlägen. Infolgedessen steigt die Ermüdung, was das Handling bei Umtragen und Anlanden erschwert.
Regelkenntnis schützt Natur und Mitmenschen. Deshalb sind Befahrungsregeln, Naturschutzzonen und Leinenzwang für Hunde zu beachten. Außerdem sollte laute Musik auf dem Wasser vermieden werden. Dennoch bleibt Kommunikation wichtig, insbesondere bei eng befahrenen Engstellen. Dementsprechend sorgt klare Handzeichen- und Blickkontaktkultur für reibungslose Begegnungen mit Hausbooten und Flößen. Für Mecklenburgische Seenplatte Paddelrunden gilt schließlich: Naturverträgliches Verhalten ist Grundvoraussetzung für langfristig stabile Reviere.
Planung und Anreise: Wegbeschreibung für Mecklenburgische Seenplatte Paddelrunden
Eine gute Planung beginnt mit der Wahl eines passenden Startorts. Zunächst bieten sich Wesenberg, Mirow, Granzow, Kratzeburg oder Kleinzerlang als Einstiege an. Außerdem sind dort häufig Verleihe und Anlegestellen vorhanden. Allerdings variiert die Ausstattung je nach Saison stark. Daher empfiehlt sich eine kurze Anfrage bei der nächstgelegenen Kanustation.
Die Wegbeschreibung richtet sich nach Verkehrsmittel und Tourformat. Deshalb ist es sinnvoll, Rundkurse zu bevorzugen, die am gleichen Ort enden. Zudem erleichtern Regionalbahnhöfe in der Region die Anreise ohne Auto. Dennoch bleibt das eigene Auto für Gruppen mit viel Gepäck oft praktischer. Folglich sollten Parkoptionen am Startpunkt vorab geklärt werden, um stressfrei zu beginnen.
Für die Navigation am Wasser sind aktuelle Karten entscheidend. Deshalb lohnt sich eine Kombination aus Papierkarte und Offline-App. Außerdem helfen Kilometerangaben und Markierungen beim Tagesfortschritt. Allerdings sind in manchen Quellen Streckendetails unvollständig. Infolgedessen empfiehlt sich die Validierung vor Ort, insbesondere bei Umtragestellen oder saisonalen Sperrungen.
ÖPNV und Parken
Viele Einstiegsorte sind über regionale Verbindungen erreichbar. Deshalb können Anreisende ohne Auto flexibel planen. Außerdem bieten manche Stationen Gepäckservice oder Rücktransport gegen Gebühr. Dennoch unterscheiden sich die Optionen je nach Anbieter. Dementsprechend sollten Reservierungen frühzeitig erfolgen, gerade in der Hochsaison.
Rundtouren auf der Seenplatte: Navigation
Rundtouren sind logistisch einfach, weil Start und Ziel identisch sind. Deshalb entsteht weniger Zeitdruck am letzten Tag. Außerdem lässt sich die Route unterwegs an Wetter und Kondition anpassen. Allerdings braucht es dafür belastbare Wegpunkte. Folglich sind feste Tagesziele und Notalternativen ein Muss.
Häufig gestellte Fragen
Perfekt für den Überblick: die 71-km-Runde ab Wesenberg (Wustrow–Fleeth–Mirow–Granzow–Babke–Wesenberg) für mehrere Tage; kompakt: 3-Seen- bzw. 10-Seen-Runde für Tages/Wochenend-Trips.
Ja: Rundtour Müritz–Alte Fahrt ~36 km in zwei Tagen – ideal für leicht geübte Einsteiger, mit naturnahen Abschnitten und planbarer Dauer.
Rechne mit ~15 km pro Tag – so bleibt genug Luft für Umtragen, Pausen und Wetterpuffer.
Mai–September ist Hauptsaison. Auf großen Seen (z. B. Müritz) können Wind & Wellen die Schwierigkeit deutlich erhöhen—Routen ggf. windgeschützt planen.
Bewährte Einstiege: Wesenberg, Mirow, Granzow, Kratzeburg, Kleinzerlang—häufig mit Verleih, Anlegestellen und ÖPNV-Zugang.
Schwimmweste, Sonnen-/Wetterschutz, Wechselkleidung im Drybag, Karte + Offline-App, Stirnlampe; leicht packen für Umtragestellen.
Befahrungsregeln, Schutzzonen & Hundeleine respektieren; nur an ausgewiesenen Stellen rasten/übernachten; Rücksicht bei Engstellen mit Hausbooten/Flößen.
Rundkurse bevorzugen (Start=Ziel), Tagesziele mit Puffer, Papierkarte + Offline-App kombinieren, Umtragestellen vorab checken, Reservevarianten markieren.


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